Die Spree zwischen Cottbus und Schmogrow

 

Abwechslungsreiche, großeTagestour.

 

 

Neben dem großen Spreewehr, unterhalb des Mühlrades der Spreewehrmühle, befindet sich der Steg, um die Boote zu Wasser zu lassen. Das Bächlein, das die Mühle treibt führt in warmen Sommern meist wenig Wasser, so daß man schon kurz hinter dem Einstieg des Öfteren mit dem Grund in Berührung kommt.

 

Wenige Meter weiter gibt die Spree ihre Wasser dazu und man kommt vorwärts! Recht gemächlich, in langgezogenen Biegungen fließt die Spree Richtung Norden.

Hohe Bäume an den Ufern säumen diesen Abschnitt.

 

Nach etwa eineinhalb Kilometern rauscht an der "Grünen Brücke" eine kleinere Sohlschwelle, einige hundert Meter weiter der nächste Absatz.

 

Der Fischaufstieg mit Kanupass, knapp 500 Meter hinter der Brücke zwischen Saspow und Lakoma, ist bei niedrigem Wasserstand kaum überfahrbar. Die eigens für Boote angelegte Fahrrinne ist nur bedingt brauchbar, Aussteigen oberhalb und wieder einsteigen unterhalb sind ratsam.

Es ist auch möglich, das Boot mit nur einer Person besetzt, an der langen Leine durch den Kanupass zu treideln und den Rest der Besatzung unterhalb der Schwelle wieder zuzusteigen zu lassen.

 

Auf der weiteren Strecke finden sich noch einige weitere Absätze dieser Art und sorgen für Abwechslung.

 

Etwa 800 Meter weiter, die Brücke zwischen Skadow und Wilmersdorf. Knapp 2 Kilometer dahinter der nächste Absatz. An der Döbbricker Brücke sind circa 7,15 Kilometer ab der Spreewehrmühle zurückgelegt.

 

Strauchwerk und kleinere Bäume säumen die Ufer, auch Nadelwald ist zu finden. Ab hier wurde nach vielhundertjähriger Gängelei und Quälerei durch den Menschen die Spreeaue teilweise renaturiert. Die künstlich geschaffenen Begradigungen wurden stellenweise aufgehoben und die Spree darf hier wieder im alt angestammten Bett fließen.

 

Bei Maiberg biegt der Fluß nun nach Westen ab, schlängelt sich hier und da um kleine Inseln und füllt gelegentlich wieder ehemalige Altarme.

 

Nahe der Brücke beim Storchendorf Disssen lohnt der Landgang! Die Spreeaue ist hier besonders reizvoll, man kann Auerochsen, Wasserbüffel, Wildpferde und andere Tiere beobachten.

 

Auf dem Rückweg mit dem Fahrrad sollte man hier unbedingt einen Halt einplanen.

 

 

Etwa dreieinhalb Kilometer weiter, an der Brücke zwischen Striesow und Fehrow ist ein guter Punkt zum Aussteigen. Wer will, kann noch weiter paddeln bis zum Abzweig Nordumfluter.

 

 

Alle Abschnitte sind in unseren kentersicheren Schlauchbooten auch für jüngere Kinder problemlos zu meistern und können mit einer Radtour auf dem Spreeradweg kombiniert werden. Mietfahrräder stehen bei uns zur Verfügung.

 

 

 

Anreise:

 

Fährräder stehen bei uns zur Miete bereit. Auch eure Fahrräder transportieren wir kostenlos vom Start- zum Endpunkt. Ein Bus kann auf Wunsch vermittelt werden.

 

Das Cafe & Restaurant Spreewehrmühle ist ein guter Ausgangspunkt für alle Touren ab Cottbus.

Es stehen Parkplätze im Umfeld zur Verfügung, von der nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle sind es nur etwa 800 Meter Fußweg.

 

 

Wer in Skadow starten will, kann auch von Cottbus aus ganz bequem mit der Bahn anreisen;- vom Bahnhof Wilmersdorf bis zum Einstieg sind es nur etwa 1200 Meter zu Fuß.

 

Die individuelle Anreise mit dem eigenen Fahrrad oder PKW zum gewünschten Startpunkt ist selbstvertändlich ebenso möglich.

 

 

Umland:

Die historische Wassermühle am Großen Spreewehr kann nach Vereinbarung besichtigt werden.

 

Sehr interessante Führungen, und geführte Fahrradtouren durch die Cottbuser Spreeaue bietet der Verein Naturkundezentrum Spreeaue e.V.an. Führungen können beim Verein Naturkundezentrum Spreeaue e.V. angefragt werden.

Der Freilichtkomplex "Stary Lud- eine Begegnung mit dem alten Volk" gibt spannende Einblicke in das Leben hier vor etwa 1000 Jahren.

 

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